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Satzung

des Partnerschaftsvereins Naurod-Fondettes e.V.
(in der Fassung vom 8. März 2013)

§ 1 
Zweck des Vereins

Der Partnerschaftsverein Naurod-Fondettes e.V. mit Sitz in Wiesbaden-Naurod verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Völkerverständigung durch

  1. die Pflege der Partnerschaft mit ausländischen Städten;
  2. den Austausch mit Bürgern, insbesondere der Jugend der Gemeinden Naurod und Fondettes, wobei eine Ausdehnung auf andere Gemeinden nicht ausgeschlossen ist.
  3. Beratung aller Vereine der Gemeinde, deren vollzählige Mitgliedschaft im Partnerschaftsverein angestrebt wird, in Partnerschaftsfragen.

Der Satzungszweck wird verwirklicht z.B. durch Austausch von Jugend- und Studiengruppen zwischen Naurod und Fondettes.

§ 2 
Tätigkeit und Neutralität

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein ist konfessionell und politisch neutral.

§ 3
Mittel des Vereins

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Bei Ausscheiden eines Mitglieds sowie Auflösung oder Aufhebung des Vereins bestehen keinerlei Ansprüche auf das Vermögen.

§ 4
Vergütungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Alle Mitglieder einschließlich des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig und erhalten keinerlei Vergütung.

§ 5
Auflösung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an das

Deutsch-Französische Jugendwerk
Molkenmarkt 1
10179 Berlin,

das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 6
Mitgliedschaft

Mitglieder können Einzelpersonen, Vereine und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts werden. Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung, über deren Annahme der Vorstand durch Beschluss entscheidet.

Die Mitgliederschaft geht verloren durch

  • Tod
  • Austritt
  • förmliche Ausschließung, die durch Beschluss des Vorstandes erfolgen kann. Das betroffene Mitglied hat das Recht, vom Vorstand gehört zu werden.

Der Ausschluss kann ausgesprochen werden, wenn ein Mitglied

  • das Ansehen oder die Belange des Vereins schädigt, oder
  • gegen die Satzung oder ihre Nebenordnung oder die Beschlüsse der Organe des Vereins verstößt.

Der Austritt ist dem/der Vereinsvorsitzenden schriftlich mitzuteilen; er kann nur zum Ende des Kalenderjahres erklärt werden.

§ 7
Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 8
Beitrag

Die Höhe der Beiträge richtet sich nach den Bedürfnissen des Vereins. Die Beiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Sie sind mit dem Beginn des Geschäftsjahres fällig.

§ 9 
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 10
Vorstand

Der Vorstand besteht aus

  1. dem/der Vorsitzenden
  2. zwei Stellvertretern,
  3. dem Kassenwart/der Kassenwartin
  4. dem Schriftführer/der Schriftführerin
  5. mindestens drei Beisitzern, davon mindestens zwei Jugendlichen

Der Vorstand wird auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind.

Dem Vorstand wird ein Beirat aus drei Vertretern mit beratender Stimme zugeordnet. Der Beirat besteht aus dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden des Nauroder Ortsbeirates und zwei weiteren Mitgliedern des Ortsbeirates, die von letzterem benannt werden, sowie dem Leiter/der Leiterin der Nauroder Ortsverwaltung.

Der Vorstand kann nach Bedarf weitere Personen zu seinen Sitzungen hinzuziehen.

§ 11
Rechte und Pflichten des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung und leitet diese ein und leitet sie.

Der Schriftführer/die Schriftführerin hat über jede Verhandlung des Vorstandes und der Mitgliederver-sammlung ein Protokoll aufzunehmen, das von ihm/ihr und dem/der Vereinsvorsitzenden zu unterzeichnen ist.

Der Kassenwart/die Kassenwartin verwaltet die Kasse der Vereins und führt Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er/Sie hat der Mitgliederversammlung nach Ablauf des Geschäftsjahres einen Rechenschaftsbe-richt zu erstatten. Er/Sie nimmt Zahlungen für den Verein gegen seine/ihre alleinige Quittung in Empfang. Zahlungen für Vereinszwecke darf er/sie nur bei Gegenzeichnung des/der Vereinsvorsitzenden leisten.

Der Vorstand ist berechtigt, ein Vereinsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlun-gen jeder Art für den Verein zu ermächtigen. Der Vorstand ist verpflichtet, in allen namens des Vereins abzuschließenden Verträgen die Bestimmungen aufzunehmen, dass die Vereinsmitglieder nur mit dem Vereinsvermögen haften.

§ 12
Vertretung des Vereins

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzenden und den beiden stellvertretenden Vorsitzenden.

Zwei dieser Vorstandsmitglieder sind zusammen vertretungsberechtigt.

§ 13
Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich mindestens einmal möglichst im ersten Viertel des Kalenderjahres durch den Vorstand einzuberufen.

Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen schriftlich einzuladen.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er ver-pflichtet, wenn ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und der Einhaltung einer Frist von mindestens fünf Kalendertagen einzuladen.

Die Mitgliederversammlung beschließt über

  1. den Jahresbericht des/der Vorsitzenden
  2. den Rechenschaftsbericht des Kassenwarts/der Kassenwartin
  3. die Entlastung des Vorstandes
  4. die Wahl des Vorstandes
  5. Anträge

Der Vorstand legt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung fest. Jedes Mitglied hat in der Versammlung eine Stimme. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand. Bei Wahlen ist, wenn sie nicht einstimmig durch Zuruf erfolgen, schriftliche Abstimmung durch Stimmzettel erforderlich.

Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und vom Versammlungsleiter/von der Versammlungsleiterin und dem Schriftführer/der Schriftführerin zu unterzeichnen.

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